Frankreich ist ein abenteuerliches Land für Schwertransporte, weil diese nicht auf Autobahnen (mit wenigen Ausnahmen), statt dessen nur auf Landstraßen, fahren dürfen. Meistens sind solche Konvois mit schönem Tempo unterwegs, weil die mit Motorrädern berittene französische Gendarmerie den Weg für sie freimacht. Doch diesmal hatte ich Foto-Glück, zwei schwere Scanias, einer als Sattelzug, einer mit Anhänger, machten auf der N21 zwischen Limoges und Perigueux gerade eine kurze Pause, um den Folgeverkehr, eine lange Schlange, an sich vorbei zu lassen. Die vielachsigen Sondertransporte sind der Firma Stex aus Chateauneuf sur Loire zuzuordnen. Laut Auskunft der Fahrer lag das Gesamtgewicht von jedem der Lastzüge, mit Brückenelementen beladen, bei über 110 Tonnen. Mit der dosierten Kraft ihrer Wandlerschaltkupplungen und 1110 PS setzte sich der Transport nach kurzem Gespräch aller Beteiligten nach drei Minuten mit sattem Scania-V8-Sound wieder in Bewegung. Text und Fotos: Felix Jacoby
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