Um es gleich vorweg zu sagen, damit sich niemand vergebliche Hoffnungen macht: Alle gezeigten Veteranen sind im Besitz eines Sammlers, der sie selbst restaurieren und NICHT verkaufen will! Entsprechende Anfragen sind eindeutig und entschlossen abgelehnt worden. Irgendwo weit südlich von Paris fiel mir der charakteristische V8-Eckhauber ins Auge, als ich mit 90 Stundenkilometern an einem großen Schrottplatz voller alter, ausgedienter Lastwagen vorbeifuhr. Schnell habe ich den Anker geworfen und umgedreht, um mir das näher anzusehen. Äußerlich von Jahrzehnten harter Arbeit zwar stark strapaziert, aber in der Substanz nicht einmal besonders schlecht erhalten, steht ein alter 111er mit drei Achsen und langem Chassis neben einem 141er-Hauber mit Schlafkabine.
Um die Ecke des alten Werkstattschuppens steht ein weiterer alter Scania-Hauber, dessen verwittertes Gefahrgutschild noch seinen früheren Einsatzzweck verrät. Ob es sich um einen späten 76er oder einen frühen 110er handelt, konnte ich leider nicht identifizieren, zumal der Hofmechaniker wegen meiner großen Kamera immer brummiger wurde. Zuletzt noch ein paar Worte zu der Zugmaschine rechts daneben, aus deren Identität man eine wirklich schwierige Frage für ein Lkw-Rätsel machen könnte. Es handelt sich um ein Fahrzeug der Marke "Bernard", die noch aus Zeiten stammt, wo es allein in Frankreich und nicht nur wie heute im ganzen Europa noch sieben bedeutende Lkw-Hersteller gab.
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